1. Ladepunkt anlegen
- Lobas: Neuen Ladepunkt anlegen
- Enbas: Verbinden eines Ladepunkts mit Enbas
2. Kommunikationseinstellungen
- Wähle als Kommunikationsart Modbus TCP
- Gebe die in der Ladestation vergebene IP-Adresse in das Feld IP-Adresse ein
- Gebe als Port 502 ein
- Gebe als Modbus Slave ID 255 ein
- TCP Verbindung halten sollte auf Aktiv belassen werden.
- Ladestecker Nummer je Ladepunkt beginnt bei 0 → 0,1,2,3 usw.
3. Komponentenkonfiguration / Gerätekonfiguration
Nehme die elektrischen Einstellungen für das Gerät vor. Bei Lobas heißt dieser Abschnitt Gerätekonfiguration und bei Enbas heißt dieser Komponentenkonfiguration.
- Enbas: Wähle den Walther Werke - systemEVO M2+/S2+ bei Hersteller & Typ
- Lobas: Wähle Walther Werke - systemEVO M2+/S2+ bei Gerätetyp
Als Min. Ladestrom ist der Stromwert einzutragen, den das Lastmanagement als minimalen Wert dem Ladepunkt als Sollwert vorgibt. Standardmäßig ist dieser auf 8A eingestellt, da es einzelne E-Fahrzeuge, die erst ab einem Wert von 8A den Ladevorgang beginnen.
Um eine optimierte Ladestromfreigabe über die gesamte Ladeinfrastruktur zu erreichen, kann der min. Ladestrom auf 6A angepasst, solange es keine Probleme mit einzelne E-Fahrzeugen gibt.Der eingestellte Wert im Lastmanagement muss immer größer gleich dem in der Ladestation eingestellten min. Ladestrom sein, da es sonst zu Fehler in der Ladestation kommen kann.
Der im Lastmanagement konfigurierte Max. Ladestrom sollte dem in der Ladestation konfigurierten max. Ladestrom entsprechen. Der Max. Ladestrom im Lastmanagement muss immer kleiner gleich dem max. Ladestrom in der Ladestation sein, da es sonst in der Ladestation zu Fehlern kommen kann.
Im Feld Phasen sollte Ermitteln eingetragen werden. Dadurch kann das energielenker System automatisch aus den Ladestrom-Daten der Ladestation ermitteln, ob das angeschlossene E-Fahrzeug ein-, zwei- oder dreiphasig lädt.
In der Ladestation kann keine Phasenrotation konfiguriert werden.
Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden.

Anbindung der Ladestation via OCPP
OCPP Version: 1.6-J
LMB Version: 1.17.1.
Unterstützte Features
Die verfügbaren Features des Ladepunkts variieren je nach eingesetzter Kommunikationsschnittstelle.
- ✅ Granulare Sollwertregelung: Jeder einzelne Ladepunkt einer Ladestation kann individuell geregelt werden – im Gegensatz zu Systemen, die nur eine ladestationsweite Sollwertvorgabe erlauben.
- ✅ Pausierbarkeit des Ladevorgangs: Ladevorgänge an einzelnen Ladepunkten können vollständig pausiert werden – im Gegensatz zu Ladestationen, die zwar den Ladestrom regeln, aber keine vollständige Unterbrechung des Stromflusses zum Elektrofahrzeug erlauben.
- ✅ Phasenschieflastmonitoring: Ladepunkte, die eine Phasenschieflast verursachen, können gezielt erkannt und deren Ladestrom reduziert werden – relevant ausschließlich bei AC-Ladepunkten, da DC-Ladepunkte das Verteilnetz in der Regel gleichmäßig auf allen drei Phasen belasten.
- ❌ Zentrale Benutzerverwaltung (RFID): Eine zentrale Nutzerverwaltung ist nur bei OCPP-Anbindung der Ladestation möglich – einige Ladestationen übermitteln RFIDs nur, wenn diese zusätzlich lokal auf der Station hinterlegt sind, was eine zentrale Verwaltung verhindert.
- ❌ Ladevorgangstracking: Ladevorgänge an den Ladepunkten der Ladestation können vollständig nachverfolgt werden.
Benötigte Voraussetzungen
- Die minimale Firmware-Version, die auf der Ladestation installiert sein muss, ist in unserer aktuellen Kompatibilitätsliste dokumentiert: https://energielenker.de/energielenker-certified-ladestationen/
Step-by-Step: Konfiguration in der Ladestation
1. Die Maximale Stromgrenze der Ladestation einstellen.
Zusätzlich die Abstufung in 1A Schritten einstellen.
2. In der Ladestation kann keine Phasenrotation konfiguriert werden.
Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden.
3. Nicht benötigte Schnittstellen und Funktionen der Ladestation deaktivieren
Um Störeinflüsse für das Lastmanagement ausschließen zu können, sollten diese abgeschaltet werden.
- Damit das Lastmanagement über OCPP funktioniert muss zwingend Dynamic Control unter SecureMode auf OFF deaktiviert werden.
- Wird ein Ladepunkt durch ein ext. Lastmanagament aktuell beeinflusst wird das in der waltherConfig in der Liveanzeige durch den Status Lastmanagement angezeigt.
4. Kommunikation via OCPP1.6-J von der Ladestation zum energielenker System aufbauen
- Im Feld backEndAddress muss die IP-Adresse des energielenker Systems im Netzwerk eingestellt werden. Die Eingabe muss sich wie folgt zusammensetzen:
- ws://<Lobas-IP>:19520
- Die chargeBoxID (ChargepointID) kann nach Belieben angepasst werden, diese muss später im energielenker System angegeben werden.
- cpVendor: Walther-Werke
- cpModel: systemEVO M2+
- Zur Anbindung der Wallbox muss das interne Netzwerk der Wallbox an das energielenker System-Netzwerk angebunden werden. Dies kann über den WAN-Port und Port-Mapping im verbauten Router realisiert werden.
- OCPP = Port 19520
- Zugriff auf die Steuerung über die WaltherConfig-Software = Port 22
- Um anschließend auf die jeweiligen Schnittstellen zuzugreifen muss die vom Netzwerk an den in der Wallbox verbauten Router vergebene IP-Adresse gefolgt vom jeweiligen Port angegeben werden.

5. Autorisierung aktivieren
Autorisierung via OCPP aktivieren.
Step-by-Step: Konfiguration im Lastmanagement
1. Ladepunkt anlegen
- Lobas: Neuen Ladepunkt anlegen
- Enbas: Verbinden eines Ladepunkts mit Enbas
2. Kommunikationseinstellungen
- Wähle als Kommunikationsart OCCP
- Gebe die in der Ladestation vergebene Charge Point ID in das Feld Charge Point ID ein
- Da die Ladestation über nur einen Ladepunkt verfügt, belasse die Connector ID bei 1
- Die Connector ID dient zur Nummerierung der Ladepunkt der Ladestation