3. Komponentenkonfiguration / Gerätekonfiguration
Nehme die elektrischen Einstellungen für das Gerät vor. Bei Lobas heißt dieser Abschnitt Gerätekonfiguration und bei Enbas heißt dieser Komponentenkonfiguration.
- Enbas: Wähle den ABL eM4 bei Hersteller & Typ
- Lobas: Wähle ABL eM4 bei Gerätetyp
Als Min. Ladestrom ist der Stromwert einzutragen, den das Lastmanagement als minimalen Wert dem Ladepunkt als Sollwert vorgibt. Standardmäßig ist dieser auf 8A eingestellt, da es einzelne E-Fahrzeuge gibt, die erst ab einem Wert von 8A den Ladevorgang beginnen.
Um eine optimierte Ladestromfreigabe über die gesamte Ladeinfrastruktur zu erreichen, kann der min. Ladestrom auf 6A angepasst werden, solange es keine Probleme mit einzelnen E-Fahrzeugen gibt.
Der eingestellte Wert im Lastmanagement muss immer größer gleich dem in der Ladestation eingestellten min. Ladestrom sein, da es sonst zu Fehlern in der Ladestation kommen kann.
Der im Lastmanagement konfigurierte Max. Ladestrom sollte dem in der Ladestation konfigurierten max. Ladestrom entsprechen. Der Max. Ladestrom im Lastmanagement muss immer kleiner gleich dem max. Ladestrom in der Ladestation sein, da es sonst in der Ladestation zu Fehlern kommen kann.
Im Feld Phasen sollte Ermitteln eingetragen werden. Dadurch kann das energielenker System automatisch aus den Ladestrom-Daten der Ladestation ermitteln, ob das angeschlossene E-Fahrzeug ein-, zwei- oder dreiphasig lädt.
In der Ladestation kann keine Phasenrotation konfiguriert werden. Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden. Bei jeder Ladestation ist ab Werk der zweite Ladepunkt/Connector intern um 120° phasenverdreht. D.h. bei der Anlage des Punktes muss die real angeschlossene Phasendrehung im Lobas angegeben werden.
Optimierte Leistungsverteilung (optional)
Für eine optimierte Leistungsverteilung bei Ladestationen mit mehreren Ladepunkten können alle Ladepunkte einer Ladestation im Lastmanagement zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Die Gruppe bildet die Ladestation ab und damit auch deren maximale Ladeleistung.
Beispiel: Ein ABL eM4 Controller mit 2 Ladepunkten kann insgesamt max. 32A in Summe an allen seinen Ladepunkten laden, obwohl jeder einzelne Ladepunkt für sich bereits 32A laden kann.
- Max. Ladeleistung der Ladestation in der Gruppe einstellen. Beispiel: 32A
- Ladepunkte der Ladestation der Gruppe hinzufügen
Bildet ein Controller-Extender-Verbund mehrere Ladestationen mit mehreren Ladepunkten, wird ladestationsseitig ein max. Ladestrom für den gesamten Verbund konfiguriert, um z. B. die Zuleitung zum Verbund abzusichern (Beispiel: 64A).
Damit das Lastmanagement diese ladestationsseitige interne Grenze ebenfalls berücksichtigen kann, sollten entweder alle im Lastmanagement konfigurierten Ladepunkte oder alle im Lastmanagement konfigurierten Ladestationen (als Gruppe angelegt) in einer Gruppe hinterlegt werden, die den Ladeverbund abbildet.
Ladeverbund-Gruppe erstellen und maximalen Ladestrom festlegen:
Ladestation CS1 der Ladeverbund-Gruppe zuordnen:
Ladestation CS2 der Ladeverbund-Gruppe zuordnen:
Troubleshooting
Fehlerbild: Keine Verbindung zur Ladestation per App möglich.
- Ursache:
- HW/SW-Version: 2.1p1
- Fehlerbehebung: Direkt mit dem Hotspot der Ladestation verbinden und dann wieder über App versuchen.
Anmerkungen
SW-Version der Ladestation:
Die Ladestation unterstützt verschiedene RFID Karten, abhängig vom Ladepunkt.
Sie fängt in den ersten 10 Sekunden an zu laden, vollauthorisiert. Danach bricht sie den Vorgang ab.
Das hängt damit zusammen, wenn die Ladestation die Karte bereits kennt aber diese nur für den anderen Ladeport freigegeben ist. Nach der Prüfung wird das Laden abgebrochen.