LMB Version: 2.3.
Die verfügbaren Features des Ladepunkts variieren je nach eingesetzter Kommunikationsschnittstelle.
Step-by-Step: Konfiguration am energielenker System
1. Ladepunkt anlegen
- Lobas: Neuen Ladepunkt anlegen
- Enbas: Verbinden eines Ladepunkts mit Enbas
2. Kommunikationseinstellungen
- Wähle als Kommunikationsart Modbus TCP
- Gebe die in der Ladestation vergebene IP-Adresse in das Feld IP-Adresse ein
- Gebe als Port 502 ein
- Gebe als Modbus Slave ID 1 ein
- TCP Verbindung halten sollte auf Aktiv belassen werden.
3. Komponentenkonfiguration / Gerätekonfiguration
Nehme die elektrischen Einstellungen für das Gerät vor. Bei Lobas heißt dieser Abschnitt Gerätekonfiguration und bei Enbas heißt dieser Komponentenkonfiguration.
- Enbas: Wähle den Mennekes - AMTRON 4You 5x0 / AMTRON 4You 7x0 bei Hersteller & Typ
- Lobas: Wähle Mennekes - AMTRON 4You 5x0 / AMTRON 4You 7x0 bei Gerätetyp
Als Min. Ladestrom ist der Stromwert einzutragen, den das Lastmanagement als minimalen Wert dem Ladepunkt als Sollwert vorgibt. Standardmäßig ist dieser auf 8A eingestellt, da es einzelne E-Fahrzeuge, die erst ab einem Wert von 8A den Ladevorgang beginnen.
Um eine optimierte Ladestromfreigabe über die gesamte Ladeinfrastruktur zu erreichen, kann der min. Ladestrom auf 6A angepasst, solange es keine Probleme mit einzelne E-Fahrzeugen gibt. Der eingestellte Wert im Lastmanagement muss immer größer gleich dem in der Ladestation eingestellten min. Ladestrom sein, da es sonst zu Fehler in der Ladestation kommen kann.
Der im Lastmanagement konfigurierte Max. Ladestrom sollte dem in der Ladestation konfigurierten max. Ladestrom entsprechen. Der Max. Ladestrom im Lastmanagement muss immer kleiner gleich dem max. Ladestrom in der Ladestation sein, da es sonst in der Ladestation zu Fehlern kommen kann.
Im Feld Phasen sollte Ermitteln eingetragen werden. Dadurch kann das energielenker System automatisch aus den Ladestrom-Daten der Ladestation ermitteln, ob das angeschlossene E-Fahrzeug ein-, zwei- oder dreiphasig lädt.
In der Ladestation konfigurierte Phasenrotation hat keine Auswirkung auf die Ausgabe der phasenweise Ladeströme in der Kommunikationsschnittstelle der Ladestation.
Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden.
Anbindung der Ladestation via OCPP
OCPP Version: 1.6-J
LMB Version: 3.22.0
Unterstützte Features
Die verfügbaren Features des Ladepunkts variieren je nach eingesetzter Kommunikationsschnittstelle.
- ✅ Granulare Sollwertregelung: Jeder einzelne Ladepunkt einer Ladestation kann individuell geregelt werden – im Gegensatz zu Systemen, die nur eine ladestationsweite Sollwertvorgabe erlauben.
- ✅ Pausierbarkeit des Ladevorgangs: Ladevorgänge an einzelnen Ladepunkten können vollständig pausiert werden – im Gegensatz zu Ladestationen, die zwar den Ladestrom regeln, aber keine vollständige Unterbrechung des Stromflusses zum Elektrofahrzeug erlauben.
- ✅ Phasenschieflastmonitoring: Ladepunkte, die eine Phasenschieflast verursachen, können gezielt erkannt und deren Ladestrom reduziert werden – relevant ausschließlich bei AC-Ladepunkten, da DC-Ladepunkte das Verteilnetz in der Regel gleichmäßig auf allen drei Phasen belasten.
- ✅ Zentrale Benutzerverwaltung (RFID): Eine zentrale Nutzerverwaltung ist nur bei OCPP-Anbindung der Ladestation möglich – einige Ladestationen übermitteln RFIDs nur, wenn diese zusätzlich lokal auf der Station hinterlegt sind, was eine zentrale Verwaltung verhindert.
- ✅ Ladevorgangstracking: Ladevorgänge an den Ladepunkten der Ladestation können vollständig nachverfolgt werden.
Benötigte Voraussetzungen
- Die minimale Firmware-Version, die auf der Ladestation installiert sein muss, ist in unserer aktuellen Kompatibilitätsliste dokumentiert: https://energielenker.de/energielenker-certified-ladestationen/
- Das energielenker System muss eine feste IP-Adresse im lokalen Netzwerk besitzen.
- Die Ladestation muss sich im selben Netzwerk wie das energielenker System befinden.
Step-by-Step: Konfiguration in der Ladestation
1. Die maximale Stromgrenze der Ladestation einstellen.
Bei der Erstkonfiguration kann in der WIm-Weboberfläche der Installationsstrom festgelegt werden.
Dieser Parameter kann anschließend unter Einstellungen → Produkt & Instalation → Allegemein eingesehen und angepasst werden.
2. In der Ladestation konfigurierte Phasenrotation hat keine Auswirkung auf die Ausgabe der phasenweise Ladeströme in der Kommunikationsschnittstelle der Ladestation.
Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden.
3. Nicht benötigte Schnittstellen und Funktionen der Ladestation deaktivieren
Um Störeinflüsse für das Lastmanagement ausschließen zu können, sollten diese abgeschaltet werden.
- Phasenumschaltung deaktivieren.
- Spannungsüberwachung deaktivieren.
- Ladestations-interne Schieflastregelung deaktivieren.
- Prüfen, ob der sog. Downgrade-Eingang (Schaltkontakt an der Ladestation zur Leistungsreduzierung) nicht verdrahtet ist.
- Schnittstelle zu anderen Energiemanagementsystemen deaktivieren.
- Wenn nicht benötigt, den sog. Ladepunkt-Verbund deaktivieren.
4. Kommunikation via OCPP1.6-J von der Ladestation zum energielenker System aufbauen
- Backend-Kommunikation aktivieren.
- Als Interface LAN oder WLAN einstellen.
- Die OCPP-Id kann nutzerspezifisch angepasst werden.
- Die Backend-URL auf das energielenker System einstellen.
- Die Connector-ID kann nutzerspezifisch angepasst werden. Diese muss entsprechend im energielenker System konfiguriert werden.
Fallback-Mechanismus der Ladestation bei Verbindungsverlust mit dem energielenker System
Die Ladestation bietet keinen Fallback-Mechanismus.
5. Autorisierung aktivieren
In der Ladestation muss FreeCharging deaktiviert werden.
Step-by-Step: Konfiguration im Lastmanagement
1. Ladepunkt anlegen
- Lobas: Neuen Ladepunkt anlegen
- Enbas: Verbinden eines Ladepunkts mit Enbas
2. Kommunikationseinstellungen
- Wähle als Kommunikationsart OCPP
- Gebe die in der Ladestation vergebene Charge Point ID in das Feld Charge Point ID ein
- Da die Ladestation über nur einen Ladepunkt verfügt, belasse die Connector ID bei 1
3. Komponentenkonfiguration / Gerätekonfiguration
Nehme die elektrischen Einstellungen für das Gerät vor. Bei Lobas heißt dieser Abschnitt Gerätekonfiguration und bei Enbas heißt dieser Komponentenkonfiguration.
- Enbas: Wähle den Mennekes - AMTRON 4You 5x0 / AMTRON 4You 7x0 bei Hersteller & Typ
- Lobas: Wähle Mennekes - AMTRON 4You 5x0 / AMTRON 4You 7x0 bei Gerätetyp
Als Min. Ladestrom ist der Stromwert einzutragen, den das Lastmanagement als minimalen Wert dem Ladepunkt als Sollwert vorgibt. Standardmäßig ist dieser auf 8A eingestellt, da es einzelne E-Fahrzeuge gibt, die erst ab einem Wert von 8A den Ladevorgang beginnen.
Um eine optimierte Ladestromfreigabe über die gesamte Ladeinfrastruktur zu erreichen, kann der min. Ladestrom auf 6A angepasst werden, solange es keine Probleme mit einzelnen E-Fahrzeugen gibt. Der eingestellte Wert im Lastmanagement muss immer größer gleich dem in der Ladestation eingestellten min. Ladestrom sein, da es sonst zu Fehlern in der Ladestation kommen kann.
Der im Lastmanagement konfigurierte Max. Ladestrom sollte dem in der Ladestation konfigurierten max. Ladestrom entsprechen. Der Max. Ladestrom im Lastmanagement muss immer kleiner gleich dem max. Ladestrom in der Ladestation sein, da es sonst in der Ladestation zu Fehlern kommen kann.
Im Feld Phasen sollte Ermitteln eingetragen werden. Dadurch kann das energielenker System automatisch aus den Ladestrom-Daten der Ladestation ermitteln, ob das angeschlossene E-Fahrzeug ein-, zwei- oder dreiphasig lädt.
In der Ladestation konfigurierte Phasenrotation hat keine Auswirkung auf die Ausgabe der phasenweise Ladeströme in der Kommunikationsschnittstelle der Ladestation.
Somit muss die Phasenrotation der Ladestation korrekt im Lastmanagement eingestellt werden.