Enbas KI – Wie steuert Enbas dein Zuhause intelligent?

Enbas KI – Wie steuert Enbas dein Zuhause intelligent?

Enbas ist mehr als eine einfache Regelsteuerung. Das System nutzt eine KI‑gestützte Optimierung, um Stromverbrauch, PV‑Erzeugung und Strompreise intelligent aufeinander abzustimmen.
Damit das zuverlässig funktioniert, durchläuft Enbas zunächst eine Lernphase – und optimiert danach automatisch deine Komponenten.

Die Lernphase: Enbas lernt dein Zuhause kennen

In den ersten zwei Wochen nach der Inbetriebnahme befindet sich Enbas in der Lernphase.
In dieser Zeit sammelt die KI Daten, um dein individuelles Nutzungsprofil zu verstehen, unter anderem zu:
  1. PV‑Produktion
  2. Grundlast im Haushalt
  3. Wärmebedarf (bei installierter Wärmepumpe)
  4. Anwesenheit deines E‑Autos (bei installierter Wallbox)
Erst auf Basis dieser Daten kann Enbas realistische Prognosen erstellen und deine Komponenten sinnvoll steuern.

Während der Lernphase

Während der zweiwöchigen Lernphase sammelt Enbas die notwendigen Daten, um später zuverlässige Prognosen und Fahrpläne zu erstellen. In dieser Zeit findet noch keine aktive Optimierung der Komponenten statt:
  1. Elektroauto: Ladevorgänge werden nicht zeitlich optimiert, PV‑Überschussladen ist deaktiviert.
  2. Wärmepumpe: Enbas greift nicht in die Heizsteuerung ein.
  3. Batterie: Es erfolgt kein Laden aus dem Stromnetz, PV‑Überschuss wird jedoch gespeichert.
Nach Abschluss der Lernphase beginnt Enbas mit der aktiven Optimierung.

Nach der Lernphase: Intelligente Fahrpläne

Nach Ablauf der zwei Wochen beginnt Enbas mit der eigentlichen Optimierung.
Für jede integrierte Komponente erstellt die KI laufend angepasste Fahrpläne, die sich an folgenden Faktoren orientieren:
  1. verfügbarer PV‑Strom
  2. prognostizierte Strompreise
  3. dein individuelles Nutzungsverhalten
  4. aktuelle Wetter- und Erzeugungsprognosen
Diese Fahrpläne werden ständig aktualisiert, um kurzfristig auf Änderungen wie Wetterumschwünge oder Preisänderungen zu reagieren.

Wie steuert Enbas die einzelnen Komponenten?

Elektroauto (Ladestation)

Enbas plant Ladevorgänge so, dass dein Auto zu möglichst günstigen Konditionen geladen wird:
  1. Auf Basis der Strompreisprognose wird ein wöchentliches Ladebudget erstellt.
  2. Dieses Budget verteilt die KI auf die einzelnen Tage.
  3. Das Auto wird bevorzugt während der prognostizierten Anwesenheit geladen.
Ist PV‑Überschussladen aktiviert, versucht Enbas:
  1. das Auto nur dann einzuplanen, wenn genügend PV‑Leistung für den minimalen Ladestrom verfügbar ist.

Wärmepumpe

Die KI steuert die Wärmepumpe mit dem Ziel, Komfort und Effizienz zu verbinden:
  1. Die Raum‑ bzw. Puffertemperatur wird innerhalb der Wohlfühltemperatur gehalten.
  2. Heizphasen werden auf kostengünstige Zeiträume gelegt.
  3. Dabei wird bewusst vermieden, dass die Wärmepumpe ständig ein‑ und ausschaltet (Taktung).

Batterie

Die Batterie wird gezielt eingesetzt, um teuren Netzstrom zu vermeiden:
  1. Enbas lädt die Batterie zu günstigen Zeiten, um die Energie später im Haushalt zu nutzen.
  2. Fällt der Ladezustand unter den definierten Mindestbereich, wird die Batterie im nächsten Zyklus nicht weiter entladen (das Limit kann kurzfristig unterschritten werden).
  3. Ist „Auto aus Batterie laden“ deaktiviert, wird die Batterie während eines aktiven Ladevorgangs des E‑Autos möglichst nicht entladen.
  4. Zusätzlich kann Enbas das Entladen der Batterie gezielt pausieren, wenn in Kürze höhere Strompreise angekündigt sind, um den gespeicherten Strom für die teureren Zeiten vorzuhalten.

Was passiert, wenn eine Komponente nicht eingeplant ist?

Wenn eine Komponente aktuell nicht Teil des Fahrplans ist, gilt:
  1. Wallbox: Es wird kein Ladestrom freigegeben.
  2. Wärmepumpe: Über Heat Control wird angeregt, nicht zu heizen.
  3. Batterie:
    1. Kein aktives Laden aus dem Netz
    2. Eigenverbrauch ist möglich
    3. PV‑Überschuss wird gespeichert.

Was passiert, wenn eine Komponente eingeplant ist?

Ist eine Komponente aktiv eingeplant, bedeutet das:
  1. Wallbox: Laden bis zum konfigurierten maximalen Ladestrom ist erlaubt.
  2. Wärmepumpe: Heat Control regt den Heizbetrieb an.
  3. Batterie: Die Batterie wird aktiv aus dem Netz geladen.

Was passiert, wenn eine Komponente nachträglich installiert wird?

Auch nachträglich installierte Komponenten werden nicht sofort optimiert. Enbas benötigt je nach Komponente eine kurze Lernphase:
  1. Wallbox: Optimierung nach 7 Tagen
    (Enbas lernt die Anwesenheit des E‑Autos)
  2. Wärmepumpe: Optimierung nach 14 Tagen
    (notwendig für eine zuverlässige Wärmeprognose, die zum jeweiligen Wetter passt)
  3. Batterie: Sofort nutzbar, sofern die allgemeine Lernphase (2 Wochen für Grundlast und PV‑Produktion) bereits abgeschlossen ist

Was passiert, wenn die Optimierung einer Komponente deaktiviert ist bzw. wird? 

Wenn eine die Optimierung einer Komponente nicht aktiviert ist oder später deaktiviert wird, gilt:

Elektroauto:

  1. Lädt immer direkt beim Einstecken
  2. Alternativ greifen die Einstellungen der Wallbox‑App

Wärmepumpe:

  1. Heat Control simuliert keine Temperaturen mehr
  2. Die Wärmepumpe arbeitet vollständig mit ihrer eigenen Regelung

Batterie:

  1. Kein Laden aus dem Netz
  2. PV‑Überschuss wird weiterhin gespeichert

Hinweis zum Wärmepumpenzähler

Enbas interpretiert einen sogenannten „Eltern‑Zähler“ einer Wärmepumpe als dedizierten Wärmepumpenzähler.
Dadurch können Stromverbrauch und Temperaturverläufe der Pufferspeicher exakter zugeordnet werden – das verbessert die Optimierung deutlich.
Info
Wichtig: Der Wärmepumpenzähler sollte den Zählertyp „Verbrauch“ haben.
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